Theater Ensemble Label Noir aus Berlin. Label Noir wird mit "Heimat,bittersüße Heimat " vom 7.-9. Mai zum ersten Mal in München - in Halle7/WERKmünchen-gastieren.
Deutscher sein ist schwer, Afro-Deutsch noch schwererLabel Noir präsentiert:zum 1. Mal in München
'HEIMAT, BITTERSÜßE HEIMAT '
Ein Theaterabend in 5 Kapiteln mit Musik
vom 7.-9. Mai '12 jeweils um 19.30 Uhr in der Theater Halle 7 www.werkmuenchen.de
Es ist nicht der Neonazi mit Baseball-Schläger, der seiner schwarzen Mitbürgerin auf der Parkbank Gesellschaft leistet. Nein: Es ist die rüstige Rentnerin mit Einkauftasche, erfreut von dem exotischen Anblick. Doch die vermeintliche Fremde auf der Bank spricht fließend Deutsch, was ihre neue Nachbarin nun erst recht toll findet. „So eine schwere Sprache! Und dann so gut gelernt!“ Gar nicht gelernt, sagt die Fremde genervt: „Ich bin deutsch.“ Was dem Fass nun vollends den Boden ausschlägt. "Deutsch? Und farbig? Beides zusammen?"
LABEL NOIR heißt das (Afro-) Deutsche Theater Ensemble, bestehend aus zehn SchauspielerInnen.
Mit seiner ersten Produktion: 'Heimat, bittersüße Heimat' hat Label Noir im März in Brandenburg und im Juni in Berlin 2010 eine hochgelobte und viel beachtete Premiere gefeiert, über die unter anderem auch die BBC die berichtet hat.Das Ensemble bereits restlos ausverkaufte Gastspiel wie am Concordia Theater in Bremen, Ballhaus Naunynstrasse (Berlin), Unterhaus in Mainz,.. . In naher Zukunft werden wir einer Einladung der 'German Association' in die USA folgen.
'Heimat, bittersüße Heimat' ist ein gesellschaftkritisches Stück, das sich mit Heimat, Zugehörigkeit und multikultureller Identität in Zeiten der globalisierten Gesellschaft auseinandersetzt.Der humanistisch gebildete, Menschen verschiedenster Herkunft zu seinem Freundeskreis zählende und in Political Correctness ebenso wie in Fremdsprachen bewanderte deutsche Durchschnittsbürger unterliegt immer wieder dem grausamen Irrtum, Rassismus sei ein Phänomen, das sich ausschließlich im Denken und Handeln Keulen schwingender Neonazis und rechtsextremer NPD-Volksverhetzer offenbart.'Heimat, bittersüße Heimat' erzählt, beschreibt oder klärt gar auf wie tief dieser Stachel des Alltagsrassismus in einem jeden von uns sitzt. Das ist bitter. Doch süß ist Deutschland auch, denn Heimat läßt sich kaum an der Farbe der Flagge fest machen, sondern doch eher an Freunden,Erinnerungen, dem Kiosk an der Ecke.....Mehr als ein Blick in die Vergangenheit und Spiegel der Gegenwart ist "Heimat, bittersüße Heimat" ein Ausblick in die Zukunft, ein erfüllter Wunsch mit Nachahmungscharakter - humorvoll, gleichzeitig mit viel Tiefgang, jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Das Stück ist darum ein besonders wertvoller Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Herausforderungen und Möglichkeiten der multikulturellen (Theater-) Gesellschaft.Weiteres Presse-, Video - und Bildmaterial unter www.labelnoir.netTrailer zu " HEIMAT,BITTERSÜß E HEIMAT ": http://www.youtube.com/watch?v=mVeG_yckWPUAnbei Flyer"Es ist eine in ihrem bitteren Witz grandiose Performance, eine zutiefst ernste und zugleich knallig humorige Show – in der ersten Hälfte. Danach
begibt sich Regisseurin Lara-Sophie Milagro hinein in die tragische Komplexität des Rassismus-Problems"
(Dr. Johannes Bruggaier, Kreiszeitung, Bremen)*
"Die afro-deutschen Schauspieler überspitzen ihre Figuren mit einer deftigen Portion Situationswitz, in dem allerdings auch ungemütliche
Töne stecken. Denn es sind Dialoge mit einem Schlag ins Absurde, Situationen, denen mit Vernunft kaum beizukommen ist. Und sie belegen,
dass übertriebenes Verständnis zwar gut gemeint sein mag, aber auch nur eine andere Ausprägung von Unbehagen und diskriminierenden Ressentiments zum Kern haben mag."
(Simone Kaempf, nachtkritik)
"Dabei bleibt einem bei vielen Szenen das Lachen auch im Hals stecken, man fühlt sich ertappt. Denn die Vorurteile, mit denen sich 'Heimat,
bittersüße Heimat' auseinandersetzt, sind nicht die der 'bösen Seite', der Nazis. Es ist die Ignoranz der vermeintlich aufgeklärten, vielleicht
sogar linken Mittelschicht, das politisch korrekt verpackteUnverständnis des Bürgertums."
(Arianne Lemme, taz, Berlin)
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Sonntag, 6. Mai 2012
Theater Ensemble LABLE NOIR kommt nach München
Freitag, 20. Mai 2011
REMINDER: BAYREUTH - Literatur Fest & Ausstellung!
Hallo liebe Family,
am Di beginnt BIGSAS, das Festival afrikanischer Literatur in Bayreuth.
Da am Di auch unser Freund Philipp Khabo Köpsell auftritt,
werden wir hochfahren.
Außerdem ist noch bis zum 4. September die Ausstellung Afropolis in Bayreuth.
Adresse
IWALEWA-Haus
Münzgasse 9
95444 Bayreuth
Münzgasse 9
95444 Bayreuth
Tel: +49 (0) 921 / 55 - 46 00,
Fax: +49 (0) 921 / 55 - 46 02
Fax: +49 (0) 921 / 55 - 46 02
e-mail: iwalewa@uni-bayreuth.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 14-18 Uhr
Montag geschlossen
13. Juni 2011 geschlossen
01. Mai 2011, 02. Juni 2011 (Himmelfahrt) und 12. Juni 2011 (Pfingstsonntag) geöffnet!
Montag geschlossen
13. Juni 2011 geschlossen
01. Mai 2011, 02. Juni 2011 (Himmelfahrt) und 12. Juni 2011 (Pfingstsonntag) geöffnet!
Eintritt
Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €.
Führungen organisieren wir für Sie nach Vereinbarung.
Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €.
Führungen organisieren wir für Sie nach Vereinbarung.
Das Haus ist nicht behindertengerecht ausgestattet.
Das IWALEWA-Haus liegt im Zentrum Bayreuths, direkt hinter dem Markgräflichen Opernhaus. Parkplätze stehen auf dem Parkplatz Münzgasse und in den Parkhäusern Badstraße und Albrecht-Dürer-Straße zur Verfügung.
Katalog
330 Seiten mit über 300 Abbildungen, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln.
Preis an der Museumskasse: 35,- Euro
Preis an der Museumskasse: 35,- Euro
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Dienstag, 26. Oktober 2010
Event: Theater - Berlin - Afrika: 50 Jahre Unabhängigkeit
Theater - Weltpremiere
TRAUMATISMES - TRAUMATA
VON OUSMANE ALEDJI UND DEM THEATERENSEMBLE AGBO-N'KOKO AUS COTONOU/ BENIN
Kann man 50 Jahre afrikanische Unabhängigkeiten wirklich feiern? Was ist passiert damals und seitdem? Mit „Traumata – Traumatismes“ zieht Ousmane Aledji auf künstlerische Weise Bilanz. Sarkastisch, manchmal resigniert, dann wieder wütend, aufbrausend, kämpferisch inszeniert er hier das kollektive Gedächtnis der "kleinen Leute". Was ist aus den panafrikanischen Visionen eines Césaire, Lumumba oder Nkrumah geworden?
Inspiriert von Aimé Césaires Bühnenstück „Im Kongo“ verbindet die Inszenierung Schauspiel mit Videoprojektionen und Hip Hop. Hip Hop wird hier zu einer Wiederaufwertung historischen Wissens und ein zeitgenössisches Medium des Lernens über Afrika.
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